Fridays for Future: Nehmen Sie die Sorgen Ihrer Kinder ernst und steigen Sie auf Solarenergie um! Sie treiben ja auch Sport..

Lebt in Ihrem Haushalt auch ein protestierendes Kind? Auf die Politik lässt sich beim Thema Umstieg auf erneuerbare Energien im Moment nicht zählen. Die Hintergründe, warum der Braunkohleausstieg noch Jahre dauern wird, sind komplex und vielschichtig. Gleichzeitig haben die jungen Leute, welche seit einiger Zeit im Rahmen der FFF Bewegung jeden Freitag auf die Straße gehen, um für den Erhalt der Umwelt zu kämpfen, aber Recht in vielen Punkten.

Als Eigenheimbesitzer können Sie selbst eine Menge dazu beitragen, die Natur nicht länger durch schädliche Abgase und Gifte zu belasten. Sie gehen ja auch regelmäßig ins Fitnessstudio oder treiben Sport, damit die Kondition nicht auf der Strecke bleibt. Mit Solarenergie sorgen Sie dafür, dass der Natur nicht die Puste ausgeht. Verglichen mit Leistungssport läuft die Umwelt gerade einen Marathon – nur, dass industrielle Umweltgifte die Ziellinie ständig verschieben, oder ganz verstecken.

Der deutsche Staat subventioniert den Umstieg von Privathaushalten auf erneuerbare Energien. Das Maximum an Förderung erhalten Sie, wenn Sie auf dem Dach oder im Garten nicht nur eine Photovoltaik Anlage installieren. Auch wer beim Heizen auf umweltfreundliche Alternativen umsteigt und eine Pellets-Heizung einbaut, erhält noch einmal zusätzliche Fördergelder vom Staat. Mancherorts ist eine Warmwasserversorgung durch Bodenwärme möglich, hier wird das tief im Boden fließende Wasser auf natürliche Weise erwärmt. Informieren Sie sich, ob es in Ihrer Region eine geothermische Wasserversorgung gibt. Viele Sportler wünschen sich, dass auch das Fitness-Studio als Prävention für Herzinfarkt und Fettleibigkeit subventioniert würde.

Solarstrom lässt sich beliebig speichern

Wer eine Solaranlage auf dem eigenen Grundstück installiert, hat nicht nur dann kostenlosen Strom, wenn die Sonne scheint. Moderne Anlagen bieten die Möglichkeit der Stromspeicherung für die Zeiten, in denen aufgrund von Witterungsbedingungen nicht ausreichend Energie selbst produziert werden kann. Hier kompetenten Photovoltaik Fachpartner finden für Solaranlagen mit oder ohne Speicher.

Außerdem ist es möglich, nur teilweise auf selbst produzierten Solarstrom umzusteigen. Auf diese Weise sind Sie auf der sicheren Seite und können bei Bedarf einfach weiter Strom aus dem allgemeinen Netz vor Ort beziehen. Wer keinen Batteriespeicher in der Solaranlage besitzt und mehr Strom erzeugt, als für den Eigenverbrauch benötigt wird, kann den Überschuss an Energie an das allgemeine Stromnetz abführen. Hierfür zahlen die Stromanbieter bares Geld, vergleichen Sie die einzelnen Abnahmepreise miteinander!

Wählen Sie dann jenen Stromlieferanten aus, der Ihnen für den selbst produzierten Strom am meisten zahlt pro Kilowattstunde. Häufig machen Eigenheimbesitzer überrascht die Feststellung, dass der Strom trotzdem in jedem Fall kostenlos sein kann. Die Stromkosten können sich nämlich im Fall des Überlaufs in das regionale Stromnetz selbst regulieren. Voraussetzung ist eine leistungsfähige Profi-Solaranlage.

Wie funktionieren Solarzellen?

Am effektivsten arbeiten Solaranlagen, welche sich automatisch nach dem Stand der Sonne ausrichten. In großen Solarparks gibt es auch interessante Innovationen, die das einfallende Sonnenlicht bündeln. Hierfür werden zum Beispiel überdimensionale Glaskugeln verwendet. Alle netzgekoppelten Photovoltaik Anlagen arbeiten nach demselben Prinzip.

Das einfallende Sonnenlicht erzeugt in den verschiedenen Schichten der Solarzellen einen Gleichstrom (DC, von engl. direct current), welcher in der Solaranlage weitergeleitet und in Wechselstrom (AC, von engl. alternating current) transformiert wird. Aus der Steckdose in der Wand fließt stets Wechselstrom. Das hat den großen Vorteil, dass jeder Stecker eines Elektrogeräts grundsätzlich in beide Richtungen eingesteckt werden kann. Würde Gleichstrom aus den Steckdosen kommen, wäre stets auf die richtige Polung zu achten, damit es nicht zu einem Kurzschluss im Gerät kommt und der Stromkreislauf zusammenbricht.

Der in der eigenen Photovoltaik Anlage produzierte Strom lässt sich bis zu einem gewissen Maß speichern, so wird auch an Regentagen stets ausreichend Energie zur Verfügung gestellt. Besonders interessant für private Stromerzeuger ist die Möglichkeit, die selbst produzierte Energie kostenpflichtig in das öffentliche Stromnetz zu verkaufen.

Mit überschüssigem Strom ergeben sich aber noch mehr gewinnbringende Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten die immer beliebter werdenden E-Scooter gegen Bezahlung aufgeladen werden oder das Elektroauto des Nachbarn. Derzeit locken viele Anbieter von Miet-E-Rollern in großen Städten damit, dass die handlichen Kleinstfahrzeuge gegen eine lukrative Bezahlung von Privatpersonen eingesammelt und aufgeladen werden können. Über eine App kann der aktuelle Standort des zu ladenden E-Rollers leicht ausfindig gemacht werden. Wer jeden Abend 10 E-Roller einsammelt und am nächsten Tag wieder an öffentlich zugänglichen Plätzen zur Verfügung stellt, kann bis zu 150 Euro pro Tag dazuverdienen.

Die beste Solaranlage für den Eigenbedarf finden

Der Einbau einer Photovoltaik Anlage lässt sich nicht über Nacht realisieren. Vor allem, wer die staatliche Förderung in Anspruch nehmen möchte, muss sich im Vorfeld umfangreich informieren, die nötigen Anträge einholen und auf die Bearbeitung der Behörden warten. Hier finden Sie alle nötigen Informationen rund um Solaranlagen mit oder ohne Speichermöglichkeit per Batterie im großen Test der Stiftung Warentest 2019. Wie gewohnt sind die meisten Testergebnisse der Stiftung Warentest ausschließlich mit einem kostenpflichtigen Abo einzusehen, viele Faktoren von Photovoltaik Anlagen können Sie aber kostenfrei miteinander vergleichen. Wer die Testberichte der Stiftung Warentest ausgiebig studiert, trifft meist die beste und kosteneffizienteste Wahl beim Einbau einer leistungsfähigen Solaranlage auf dem eigenen Grundstück.

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